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.... und dann .... Üben - Üben - Üben
I brauch´ a Maß! [Real Audio]
Ich brauche ein großes Bier. Die Maß beinhaltet
leider nicht genau einen Liter - schon gar nicht
auf dem Oktoberfest. Dort bekommst Du
übrigens "Helles", kein Pils oder ähnliches.
So ruft man die Kellnerin oder den Kellner.
Das kann man zum Kellner sagen, wenn er
auch nach der dritten Aufforderung noch
kein Bier gebracht hat.
Die berühmte bayerische Brezel; innen weich
und außen knusprig, egal ob mit oder ohne Butter.
Das ist mir doch egal. Mir auch, Dietmar
Ja, da legst di nieder!
[Real Audio]
Ein Ausdruck des Erstaunens, auch des erfreuten:
Die Bedienung hat einen sehr tiefen Ausschnitt:
"Ja da legst di nieder!"
Ich habe Durst!
Ich habe noch viel mehr Durst!
Das Wort kennen sogar die Amerikaner;
Gemütlichkeit ist z.B. auf dem Oktoberfest

sitzen und genüsslich eine Maß trinken.
Mir geht es so gut.
Ein halbes Huhn; auf dem Oktoberfest ein wenig
teurer als woanders, aber dafür auch unglaublich
lecker. Wird mit typischerweise bloßen Händen
gegessen.
Das gleiche wie ein Hendl, bloß noch bayerischer.
Host mi?
[Real Audio]
Verstehst Du mich? Na, hoffentlich.
Ist etwas typisch bayerisches zu Essen Wird erst
gesalzen und wenn er geweint hat, dann ißt
man ihn. Vorsicht! Scharf!
I mog tringa!
[Real Player]

Ich möchte etwas trinken. "Etwas" ist meistens
Bier; für Weintrinker empfiehlt sich ein Besuch
beim "Weinwirt".
Das kann man eigentlich immer sagen und
eigentlich nie übersetzen.
Das versteht jeder.
"Ein zwei, drei ausgetrunken" - klingt furchtbar
auf Hochdeutsch. Wenn dieser Satz fällt, muß man
anstoßen und trinken. Normalerweise spielt die
Musikkapelle vorher das bekannte Lied "Ein Prosit
der Gemütlichkeit", dann hört die Musik auf, alle
sprechen mit und - Prost!
Bledes Arschloch [Real Audio]
Blödes Arschloch; diesen Ausdruck sollte man lieber
nicht benutzen - auch wenn die Münchner
Krankenhäuser sehr gut sind: Du willst doch keins
von innen sehen, oder?
Du böde Sau. Hier gilt dasselbe:Sei lieber
nett zu Deinen Mitmenschen. Mache das
Oktoberfest zur größten Friedensdemonstration
der Welt!

Brezelsalzer; eine Person, die das Salz auf die
berühmten bayerischen Brezeln tut. Meint soviel
wie Feigling. Weichei. Warmduscher. Oder ähnlich.
Hau ab, du Idiot; Du kannst dem Folge leisten,
aber z.B. auch antworten: "I hau dir glei den
Maßkrug drüber" (siehe unten). Schließlich bist
Du kein Breznsalzer, oder?
Sehr viel milder als "bledes Arschloch" oder "blede

Sau", aber trotzdem in der Anwendung nicht ganz
ungefährlich.
Hm, hm. Das läßt sich nicht wirklich übersetzen;
man benutzt den Ausdruck, wenn man über

irgendetwas verärgert ist.
Ich glaube, Dir brennt der Hut - ich glaube, Du spinnst.
Die Bedienung bringt Dein Bier nicht, Du findest
keinen Platz mehr im Bierzelt: "Ja, Kruzinesen!".

Angeblich eine Mischung aus dem berühmten
"Kruzitürken" und den Chinesen.
Ich haue Dir gleich den Maßkrug über den Kopf.
Mehr muß nicht gesagt werden, oder?
Ein gerissener Schlawiner, eine durchtriebene
Person, ein Hundling.
Tja, wie soll ich´s sagen? Ein Zipfeklatscher ist

jemand, der Hand an sich selbst anlegt (wie die
Bibel sicher irgendwo sagt), also ein .... Wichser. Ich
hatte Dich ja vor schlimmen Wörtern gewarnt.
Jemand, der in die Hose macht. Was es alles

so gibt ....
Eine Schlampe. Bei den Münchner Frauen wirst
Du damit nicht landen.
Eine lange, schlacksige Frau. Angeblich stehen die
Bayern ja eher auf die üppigeren.
Dicke Blutwurst, fettes Weib
Ohne Worte. Der holt ja gar nicht Luft.