Grillen und Gesundheit
Grillen ist eigentlich eine schonende Art, sein Essen zuzubereiten, weil es keine
zusätzliche Fettzugabe braucht, das Fleisch schließt schnell die Poren und wird
dann langsam weitergegart, anders als in der Pfanne.
Beim verkohlen oder verkokeln können Benzpyrene entstehen. Diese
stehen im Verdacht potenziell krebserregend zu sein. Vorraussetzung
für das Entstehen von Benzpyrenen ist, daß erstens Fett ins Feuer
tropft und dort, bedingt durch zu tiefe Temperaturen und sauerstoff-
mangel, nicht vollständig zu Kohlendioxyd und Wasser verbrennt,
sondern in chemischen Umwandlungsprozessen zu solchen Krebs-
erregern reagiert.
Aber laßt Euch von diesen Horrorberichten nicht die Lust am Grillen
verderben. Es ist viel gefährlicher, ein Grillfeuer zu entzünden. Die
Dämpfe aus dem Holz oder der Holzkohle sind eher mit krebser-
regenden Stoffen vollgepumpt, als das schöne Stück Bauchlappen,
welches beim Grillvorgang 20 Tropfen Fett verliert, ganz zu schweigen
von den Medikamenten die das gute Schwein vorher zu sich genom-
men hat. Wenn Du jetzt auch noch einen Lungentorpedo beim Grillen
rauchst, brauchst Du Dir über das Grillkrebsrisiko sowieso keine Ge-
danken machen. Wenn Du in der Nähe einer stark befahrenen Straße
grillst - naja, da gibt es noch mehr Risiken, z.B. überfahren zu werden.
Also, das Leben ist schon super gefährlich, täglich werden wir Millionen
krebserregenden Stoffen ausgesetzt, da ist die Chance, vom Grillgut
Leberkrebs (da schlagen die Benzpyrene zu) zu bekommen, wirklich
schon verdammt gering. Es ist immer noch viel wahrscheinlicher mit
dem Auto zu verunglücken oder anderweitig sein Leben auszuhauchen -
bitte schiebe es nicht aufs Grillgut.
Auch vegetarisch Essen kann gefährlich sein, ich sage nur radio-
aktive Pilze.
Also laß Dir nicht die Lust am geselligen Grillabend verderben und laß
Dirs schmecken, aber bloß nicht beim Essen ersticken.
zum Seitenanfang
Zurück zur Grillen-Einstiegsseite