Photos von Gereon Hoffmann

Der Tag fängt mit dem Besuch
von Schloß Proskau an. Heute
ist darin ein Heim für Behinderte
und ein Altenheim untergebracht.

In diesem Saal haben wir zu
Mittag gegessen. Hier berichtet
die Direktorin Lucina Danel
gerade über die Geschichte
des Schlosses.

Die Kapelle des Proskauer Schlosses.
Herr Landrat Lakwa war hier
lange Zeit Messdiener.

Die Försterschule von Tillowitz
präsentiert sich im Landratsamt
bei einer Schul-Messe gemeinsam
mit anderen Berufsschulen des
Landkreises. Die Schulen sind in
Personal- und Sachträgerschaft
des Kreises und die Unterstützung
durch das Land hängt von der
Schülerzahl ab.

Der Piastenturm als Kanone. Die Inschrift
heißt "für ein freies Polen"; was so angefressen
aussieht, sind die Konturen Polens, die
aus dem Stein gebrochen worden sind.

Denkmal: Die polnische Nike (nicht der
Turnschuh, sondern griechische Siegesgöttin).
Das Monument wurde 1971 zum Gedenken
an polnische Aufständische errichtet. Zur Zeit
der Demokratisierung 1998 fand hier wieder eine
Demonstration statt für den Erhalt der Provinz Oppeln.
Fenster im Landratsamt: Deutlich
erkennbar in klobigem "teutonischen"
Stil, wie er in den 30ern Mode wurde.
Im Landratsamt gibt es noch einen
Paternoster, der aus der Vorkriegszeit
stammt. Die Fenster stammen von
Prof. Max Babberger und wurden
1935 eingesetzt.

Seltsamer Ritter: Ein älterer Herr, der
mit einer ziemlich massiver Stange zu
Fuß unterwegs war, erklärte uns, er
sei ein Ritter einer wiedergegründeten
Bruderschaft. Rechts im Bild der
stellvertretende Landrat Krzystof Wysdak,
der uns die ganze Zeit unermüdlich
als Dolmetscher zur Verfügung stand.

Die Türme der Kreuzkirche
sind 73 Meter hoch. Mit 60 Metern
Länge und 27 Metern Breite ist sie
die größte Kirche in der Stadt Oppeln.

Armenbibel: Auf dem Tor der
Kreuzkirche, der Oppelner Kathedrale
erzählen die Szenen des Reliefs
nicht nur die biblische Geschichte
seit Adam und Eva: Auch die Neuzeit,
mit der Geschichte Polens bis zur
Flutkatastrophe 1997 wird dargestellt.

Letzte Ruhe: Grab des letzten
polnischen Königs in der Kreuz-
kirche. Jan Dobry starb 1532.
Ölbergszene: Eine Nische in
der Südfassade der Kreuzkirche
zeigt Jesus auf dem Ölberg.

Geschickte Hände: Das heiße
Wachs tropft von einem Stäbchen
auf das Ei, dafür ist
eine besonders
ruhige Hand
nötig, sonst verzittert das Ganze ....

Eine junge Dame zeigt, wie mit
heißem Wachs Ostereier bemalt
werden. Links Krzystof Wysdak,
stellvertretender Landrat von
Oppeln und unermüdlicher
Übersetzer, Stadtführer und
immer hilfsbereiter Ansprechpartner.

Neben dem Bemalen gibt es
noch eine Technik, bei der das
Ei mit Wachs überzogen wird
und dann mit Nadeln Muster
hineingekratzt werden.

So sieht das fertige Ei
aus der Nähe aus.

Ostergabe: Ein ganzer Korb
voll kunstvoll bemalter Eier.
Uns allen haben die Tage in Oppeln sehr gut gefallen. Besonders die Herzlichkeit unserer
Gastgeber haben uns imponiert. So warten wir auf die nächste Fahrt nach Oppeln.