Die Wanderung beginnt in den
Obstgärten im Etschtal, die im
Frühjahr ein Blütenmeer zeigen
und im Herbst verschwenderisch
mit Äpfeln übersäht sind. Da fällt
es schwer, nicht zuzugreifen.

Nach einem steilen Aufstieg
in schattigen Wäldern geht
es entlang eines Waal-Weges
weiter und wir kommen
wieder zu Luft.

Die Kühe sind ja
gar nicht lila?
Und jetzt kreuzt auch noch
eine unseren Weg. Wir
wollen gar nicht ausprobieren,
wer hier recht hat und warten,
bis der Weg wieder frei ist.
Und nach einer Stunde haben
wir unser Etappenziel erreicht
und werden schon von Helmut
mit einem Willkommensschnaps
empfangen.

Bei einem würzigen Käse, einem deftigen Schinken
und einem Glas feurigen Rotwein sind die Strapazen
des Aufstiegs schnell vergessen, zumal wir von
Helmut´s Tochter umsorgt werden.

Auf dem Weg zum nächsten Ziel
haben wir immer neue Ansichten
der Bergwelt vor unseren Augen.

Schon wieder eine Begegnung mit
Außerirdischen. Hoffentlich sind sie
friedlich und lassen uns
vorbeigehen, ohne uns anzugreifen.
Sie sind ja unwahrscheinlich groß,
wenn man vor ihnen steht.
Und immer wieder
atemberaubende
Aussichten.
Im Ötzi-Museum in Schnals
glaubt man beim 3 D-Film,
daß man sich mitten im
Geschehen aufhält. Der
Besuch ist sehr zu
empfehlen.

Uff, war das ein anstrengender Tag.
Zum Entspannen und Verarbeiten
dieses langen Tages noch gemütlich
ein Glas Rotwein und dann ins Bett.